Schützengesellschaft Treue-Bayern

Landshut Berg e.V.

 

 

Satzung

Änderungsdatum: 06.03.2007

§ 1   Name des Vereins

Der Verein führt den Namen „Schützengesellschaft Treue Bayern Landshut/Berg“, hat seinen Sitz  in  Landshut und ist unter der Nr. 436  im Vereinsregister eingetragen.

§ 2   Zweck  der Schützengesellschaft

Die Schützengesellschaft Treue Bayern e.V. verfolgt ausschließlich  gemeinnützige Zwecke im  Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“  der Abgabenordnung. Insbesondere sind dies die Pflege der kameradschaftlichen und sportlichen Zusammengehörigkeit  durch Förderung des sportlichen Schießens und sportlichen Wettstreits, der Pflege der historischen Sitten und Gebräuche, sowie der Teilnahme an historischen Festzügen und Veranstaltungen.

Auf die Pflege und Förderung der Jugendarbeit wird besonderer Wert gelegt.

Die Schützengesellschaft ist daher selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche  Zwecke.

Die Schützengesellschaft ist politisch, rassisch und konfessionell neutral und ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes, München e.V.

§ 3   Gemeinnützigkeit

Mittel der Schützengesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen  aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der Schützengesellschaft weder die einbezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

Es darf keine Person durch Ausgaben die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung der Schützengesellschaft fällt das etwa vorhandene Geldvermögen dem Kindergarten Landshut/Berg, das Sachvermögen dem Bayerischen Sportschützenbund e.V. zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist nur in den Grenzen steuerlicher Vorschriften zulässig.

§ 4   Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr umfasst die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember.

Das Schießjahr beginnt am 1.September und endet am 30.Juni des nächsten Jahres.

Änderungen kann das Schützenmeisteramt regeln.

§ 5    Mitgliedschaft

Die Schützengesellschaft besteht aus Aktiven und fördernden Mitgliedern, sowie Ehrenmitgliedern.

In die Schützengesellschaft kann jede ehrenhafte Person ab vollendetem 11. Lebensjahr aufgenommen werden. Die Aufnahme kann mündlich oder schriftlich beim Schützenmeisteramt beantragt werden, das über die Aufnahme entscheidet. Ein mehrmaliger Besuch der Schießabende vor der Aufnahme ist erwünscht.

Bei Aufnahme von Jugendlichen ist auf dem Aufnahmeschein die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters notwendig.

Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich durch hervorragende Leistungen für den Schießsport bzw. um die Schützengesellschaft verdient gemacht hat.

Ein Schütze kann mehreren Vereinen angehören, jedoch bei Wettkämpfen (z.B. Rundenwettkämpfen) nur bei dem Verein schießen, bei dem er seine Stammkarte gelöst hat.

Die Schützenkönigswürde wird jährlich ausgeschossen. Schützenkönig ist, wer den besten Tiefschuss erzielt. Der Vizeschützenkönig vertritt den Schützenkönig bei Veranstaltungen und besonderen Anlässen, wenn derselbe abwesend ist.

Bei Preisschießen innerhalb der Gesellschaft wird in der Reihenfolge Tiefschuß/Ringzahl gewertet.

§ 6   Einnahmen und Beiträge

Die Lasten der Schützengesellschaft werden gemeinsam getragen und zwar durch:

  • Jahresbeitrag der Mitglieder
  • Einnahmen aus Veranstaltungen
  • Spenden

 

Die Schützengesellschaft erhebt von ihren Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung jährlich festgelegt wird. Der Jahresbeitrag muss unaufgefordert im 1.Quartal des Geschäftsjahres entrichtet werden.

§ 7   Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht und die Pflicht :

  • bei allen Veranstaltungen sich den Weisungen des Schützenmeisters zu fügen.
  • teilnahmeberechtigt am Schießen und an Wettkämpfen sind Schützen, die sich im Besitz einer gültigen Jahresmitgliedskarte (BSSB mit Versicherung) befinden. Personen, die in keinem  Schützenverein Mitglied sind, können als Gäste am Schießen teilnehmen, haben jedoch einen Tagesversicherungsschein  gegen Gebühr zu lösen.
  • Mitglieder, welche mit einem Jahresbeitrag im Rückstand sind und nach einmaliger Mahnung keine Zahlung leisten, können ausgeschlossen und der Beitragsrückstand  durch gerichtliche Maßnahmen eingetrieben werden.
  • Ehrenmitglieder können an allen Veranstaltungen ohne jede Verpflichtung teilnehmen.
  • Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt und für Ehrenämter wählbar.
  • nach Möglichkeit an allen Schießabenden und allen anderen Veranstaltungen sich zu beteiligen und von den Einrichtungen Gebrauch zu machen.
  • die Schützengesellschaft nach besten Kräften zu fördern und die vom Schützenmeisteramt erlassenen Anordnungen und die zu einem ordnungsgemäßen Schießbetrieb und im Interesse der Schützengesellschaft gegebenen Empfehlungen zu befolgen.
  • sportliches und ehrliches Verhalten beim Schießen, sowie ehrenhaftes und kameradschaftliches Verhalten ist ein wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft.

§ 8   Austritt und Ausschluss

Der Austritt muss schriftlich bis zum Ende des Geschäftsjahres  dem Schützenmeisteramt mitgeteilt werden. Etwaige bestehende Verpflichtungen  gegenüber der Schützengesellschaft müssen erfüllt werden.

Gerichtliche Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe hat einen dauernden Ausschluss zur Folge.

Auf Ausschluss eines Mitglieds aus der Schützengesellschaft ist durch Beschluss des Schützenmeisteramtes zu erkennen, bei

  • Schädigung der Vereinsinteressen, Unredlichkeit und unsportlichem Verhalten bei Schießveranstaltungen.
  • groben Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen der Satzung, sowie gegen die   Anordnungen des Schützenmeisters und Schützenmeisteramtes.
  • grober Verletzung von Sitte und Anstand
  • Nichtentrichtung des Beitrags.

Mit Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte. Geleistete Beiträge werden nicht zurückgezahlt.

§ 9   Organisation

Die Schützengesellschaft wird vom 1. Schützenmeister und dem 2.Schützenmeister gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Jeder von ihnen ist einzeln zur Vertretung berechtigt.

Das Schützenmeisteramt besteht aus

  1. dem engeren Ausschuss und zwar:

1. Schützenmeister

2. Schützenmeister

        Kassier

Sportleiter

Waffen- und Standreferent

Wirtschaftsleiter

Vergnügungswart

  1. aus dem erweiterten Ausschuss, bestehend aus den unter 1) Genannten und
    3 Beisitzern.

 

Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes müssen Mitglied der Gesellschaft sein.

Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt, bleiben jedoch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Die Wahl erfolgt durch Stimmzettel oder Zuruf.

Scheidet ein Mitglied des Schützenmeisteramtes vorzeitig vor Ablauf der Amtszeit aus, ist das Schützenmeisteramt berechtigt, aus den Reihen der Mitglieder ein kommissarisches Vorstandsmitglied bzw. Schützenmeisteramtsmitglied bis zur nächsten Mitglieder-versammlung zu benennen.

Bei der Wahl des Schützenmeisteramtes werden gleichzeitig für 3 Jahre 2 Revisoren aus den  Reihen der Mitglieder gewählt. Sie dürfen weder dem engeren noch dem erweiterten Ausschuss angehören und unterliegen keinen Weisungen des Schützenmeisteramtes und sind unabhängig. Sie prüfen die ordnungsgemäße Geschäftsführung und geben der Mitgliederversammlung Bericht.

§ 10   Versammlungen

Die Einladung zu allen Veranstaltungen erfolgt entweder schriftlich oder in der Landshuter Zeitung unter Vereinsnachrichten.

Alljährlich findet die ordentliche Generalversammlung mit Jahresberichten, Kassenbericht und Rechnungsprüfung statt.

Das Schützenmeisteramt, sowie eine Eindrittelmehrheit der Vereinsmitglieder  haben das Recht, bei wichtigen Anlässen eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu verlangen.

Ausschusssitzungen und Generalversammlung werden vom 1.Schützenmeister oder dessen Vertreter einberufen, eröffnet, geleitet, geschlossen und eventuell vertagt.

Sämtliche Versammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig, sofern die Einberufung  richtig erfolgt ist.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweiszwecken Protokolle oder ein Beschlussbuch zu führen und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.

§ 11   Auflösung der Gesellschaft

Die Gesellschaft kann nur durch Beschluss einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung  aufgelöst werden. Zu dem  Beschluss ist eine 3/4 (dreiviertel) Mehrheit der erschienenen  Mitglieder erforderlich.

Im Falle der Auflösung der Schützengesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das etwa vorhandene Geldvermögen dem Kindergarten Landshut/Berg, das Sachvermögen dem Bayerischen Sportschützenbund e.V. zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

§ 12   Schießordnung

Hier gelten die Schießordnung und die Bestimmungen des Bayerischen Sportschützenbundes, München e.V.

§ 13   Sonstiges

Über alle hier nicht vorgesehene und behandelte Fälle entscheidet das Schützenmeisteramt.

§ 14   Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung tritt nach Zustimmung der Mitgliederversammlung in Kraft.

 

 

Landshut, 06.03.2007

 

 

Konrad Ziegler                                              Dr. Hans-Heinz Dorner

1.Schützenmeister                                        2.Schützenmeister

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